28.08.2017 - Bumbo, Burkina Faso und andere Geschichten
Finissage der Ausstellung "ART GYPSIE ... PAS GRAVE"

Abbildung: David Weiss, Bumbo, Messing, 2017, Foto: Nino Nihad PuŇ°ija

Als Finissage unserer sch√∂nen Sommerausstellung "Art Gypsie... pas grave" laden wir zu einem K√ľnstlergespr√§ch mit den K√ľnstlern David Hardy, Ralf Marsault, Stefano Alaimo und David Weiss ein. Die vier Art Gypsies erz√§hlen im Gespr√§ch mit Galeriekurator Moritz Pankok von Erlebnissen, nat√ľrlich ihrer Kunst und vom Knotenpunkt dieser Ausstellung, Madagaskar. Der junge K√ľnstler der Galerie, David Weiss, wird von seinem Studienaufenthalt in Burkina Faso berichten, von der dortigen Tradition des Bronzegusses, ja, und wie der Bumbo, sein friedfertiger, vegetarischer Humanoider, in der Sahelzone zurechtkam.
ARTIST TALK Samstag, den 2. September 2017 . 19 Uhr
ORT Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84.1 I 10969 Berlin

Abbildung: David Weiss, Bumbo, Messing, 2017, Foto: Nino Nihad PuŇ°ija
24.08.2017 - Ema Dei . Spontanous Art-Gypsie-Happening
Performance zur Ausstellung "ART GYPSIE ... PAS GRAVE"



Die Pariser Romni und K√ľnstlerin Ema Dei performt ein Happening als Hommage an ihren langj√§hrigen Mentor und k√ľnstlerischen Freund Suisse Marrocain. Die 15-j√§hrige Zusammenarbeit mit dem K√ľnstler, mit dem sie k√ľnstlerische Forschung, Inspiration und Unterst√ľtzung, aber auch seine Beitr√§ge als Live-Maler in ihren eigenen Performances, verbindet, trug so zur Formung ihrer eigenen k√ľnstlerischen Karriere bei. Es zeigte sich, dass die kulturelle Zusammenarbeit eine Quelle von Reichtum und Inspriation f√ľr die Evolution der zeitgen√∂ssischen Kultur und Kunst der Roma ist.

Wir √∂ffnen die T√ľren der Galerie als Auftakt der neuen Kunstsaison f√ľr eine sehr spontane Lecture-Performance mit Tanz, Video und Live Musik.¬†
Herzlich willkommen!

Ema Dei, geboren in eine Roma-Familie von Pferdez√ľchtern in Bucharest, studierte Kunst an der Kunsthochschule Nicolae Tonitza in Rum√§nien. Sie arbeitete als Ballett T√§nzerin an der Oper Stra√übourg, performte als Trapez-K√ľnstlerin im ber√ľhmten Pariser Cirque Roman√©s. Ema Dei ist auch S√§ngerin von sowohl traditioneller Roma Musik und modernem Electro Gypsy. Mit dem Happening in der Galerie m√∂chte sie ihre Verbundenheit mit Suisse Marrocain, mit dem Geist der Kunst und der Galerie Kai Dikhas ausdr√ľcken. Merci beaucoup!

PERFORMANCE Freitag, den 25. August 2017 . 19 Uhr . Eintritt frei
ORT Galerie Kai Dikhas . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84.1 I 10969 Berlin

09.04.2017 - Sonderöffnungszeiten zum Gallery Weekend 2017
Liebe Freund*innen der Galerie Kai Dikhas,

zum Gallery Weekend 2017 bieten wir von Freitag bis Sonntag, 28. bis 30. April, von 11-19 Uhr Sonderöffnungszeiten an und freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Galerie Kai Dikhas-Team
18.03.2017 - Der Welt-Roma-Tag 2017 . Ein Tag der Kunst
Artist Talk mit Dr. Wojciech Szymanski, MaŇāgorzata Mirga-Tas, Delaine Le Bas und Damian Le Bas

 
 
Anl√§sslich des diesj√§hrigen Welt-Roma-Tages findet im Kunstraum Dikhas Dur eine Matinee zur aktuellen Ausstellung Kali Berga. Der schwarze Berg statt. Nach dem Vortrag Von der Boheme zur Post-Roma Kunst und zur√ľck. The Mapping of Kali Berga von Ausstellungs-Kurator Dr. Wojciech Szymanski (Krakau) f√ľhren die K√ľnstler*innen der Ausstellung - MaŇāgorzata Mirga-Tas, Delaine und Damian Le¬† Bas - sowie der Kurator und ihr Publikum ein Gespr√§ch √ľber die Zust√§nde und Zusammenh√§nge der zeitgen√∂ssischen Kunst der Sinti und Roma, insbesondere in Polen, und ihr fruchtbares Zusammenwirken mit der politischen Roma-Emanzipationsbewegung Europas.

Eine Matinee in englischer Sprache moderiert von Vasile Marian Luca, Galerie Kai Dikhas.

Nach der Veranstaltung empfiehlt es sich, die benachbarte Demonstration der Ini Romnja zu besuchen.

ARTIST TALK Samstag, den 8. April 2017 . 12 Uhr
ORT Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84.1 I 10969 Berlin
 
Abb. Damian Le Bas, From Krakow to Czarna G√≥ra (Ausschnitt), Mischtechnik auf Landkarte, 98 x 67 cm, 2016 ¬© Galerie Kai Dikhas und K√ľnstler
18.03.2017 - 
Ceija Stojka . Artiste Rom
Ausstellung im La Friche de Belle de Mai, Marseille

Wir freuen uns √ľber die erste Werkschau der K√ľnstlerin Ceija Stojka (1933-2013) in Frankreich: La Friche de la Belle de Mai, Marseille, vom 11. M√§rz bis 16. April 2017. Gezeigt werden 75 Werke aus allen Schaffensperioden zu den Themen Deportation, Lagerleben, Alptr√§ume und Neubeginn. Die Galerie Kai Dikhas, die diese K√ľnstlerin mehrfach mit Ausstellungen w√ľrdigte, hat einige Leihgaben aus ihrer reichhaltigen Sammlung beigesteuert. Im Kunstraum Dikhas Dur im Aufbau Haus sind noch bis zum
1. April ebenfalls Werke von Ceija Stojka zu sehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Marseille unter www.lafriche.org.
 
LAUFZEIT 11. März bis 16. April 2017
√ĖFFNUNGSZEITEN Mittwoch bis Sonntag 11-19 Uhr
ORT La Friche la Belle de Mai . La Salle des Machines
12 rue François Simon I 13003 Marseille Frankreich

Foto: Ceija Stojka in ihrer Wohnung 1997 beim Betrachten der Karteikarten rassistischer "Sondererfassung" ihrer Familienmitglieder © Hojda Stojka und Karin Berger
10.02.2017 - Akathe Te Beshen . Mestipe Thaj Sastipe

Ausstellung im CentroCentro - Palacio Cibeles, Madrid mit Daniel Baker, Lita Cabellut, G√©rard Gartner, Gabi Jim√©nez, Lola Ferreruela, Juan Rafael Ferreruela, Manolo G√≥mez Romero, Henrik K√°llai, Damian Le Bas, Delaine Le Bas, Val√©rie Leray, Tamara Moyzes, Nihad Nino PuŇ°ija, Ceija Stojka, Antonio M. Su√°rez Saavedra, Imrich Tom√°Ň°, Alfred Ullrich, K√°lm√°n V√°rady, George Vasilescu, David Weiss und David Zafra

Die Ausstellung Akathe Te Beshen . Mestipe Thaj Sastipe f√ľhrt auf eine ungew√∂hnliche Weise in die Kultur der Sinti und Roma ein: Bildende K√ľnstler aus ganz Europa sind Teil einer neuen Bewegung. Die zeigt, welch reichen Beitrag Sinti und Roma zur Kultur unseres Kontinents liefern. Sie sind hier um zu bleiben, so wie diese Ausstellung in der Erinnerung ihrer Besucher bleiben wird.

W√§hrend der letzten Jahre ist in ganz Europa eine neue Bewegung von K√ľnstler*innen innerhalb der Minderheit der Sinti und Roma entstanden. Die K√ľnstler*innen m√∂chten nicht mehr l√§nger im Verborgenen leben, sondern sich mitteilen, ihre Zugeh√∂rigkeit zur Minderheit ausleben und gleichzeitig zur zeitgen√∂ssischen Gesellschaft ihrer Heimatl√§nder und Europas gleicherma√üen beitragen. Sie dr√ľcken ihre Gef√ľhle und Gedanken durch Kunst aus, die sie einem gr√∂√üeren Publikum mitteilen wollen - sie wollen am kulturellen Diskurs unserer Gesellschaft teilhaben.

Eine Impression der Ausstellung Akathe Te Beshen . Mestipe Thaj Sastipe im CentroCentro - Palacio Cibeles in Madrid möchten wir Ihnen nicht vorenthalten und laden Sie herzlich ein, die Ausstellung noch bis zum 9. April 2017 zu besuchen.

Eine Zusammenarbeit der Galerie Kai Dikhas mit dem Instituto de Cultura Gitana, unterst√ľtzt vom spanischen Ministerium f√ľr Kultur sowie dem Goethe-Institut e.V.

LAUFZEIT bis Sonntag, 9. April 2017
ORT CentroCentro - Cibeles de Cultura y Ciudadanía
  Plaza de Cibeles, 1
 28014 Madrid . Spanien
  www.centrocentro.org

Ausstellungsansicht © und Fotograf: Moritz Pankok
25.01.2017 - Ceija Stojka und die Sammlung Kai Dikhas . Heute ist gestern
mit Ceija Stojka, Delaine Le Bas, David Weiss u.a.


Heute ist gestern ist der Titel eines Werkes der Holocaust-√úberlebenden Ceija Stojka (1933-2013). Wie aktuell ihre Erinnerungsbilder des an den Sinti und Roma begangenen Holocaust leider sind, zeigt die Ausstellung ihrer Arbeiten im Dialog mit anderen Kunstwerken der Sammlung Kai Dikhas, von Delaine Le Bas, Alfred Ullrich, David Weiss und anderen.

Die Werke Ceija Stojkas haben in der Sammlung Kai Dikhas einen besonderen Stellenwert. Hier verschmilzt der Gedanke des Archivierens und Sammelns von Kunst mit dem der Erinnerungskultur. Die Vergangenheit ist in der Lebensrealit√§t der Minderheit stets pr√§sent, und leider sind es auch die Mechanismen der Ausgrenzung, die derzeit wieder unsere Welt bestimmen. Oft ist es der k√ľnstlerische Ausdruck gerade dieser Erfahrungen, die in der zeitgen√∂ssischen Kunst der Sinti und Roma eine verbindende Klammer bilden.
 
Das k√ľnstlerische Werk Ceija Stojkas erf√§hrt im Jahr 2017 durch zwei exklusive Einzelausstellungen in Frankreich, die in Kooperation mit der Galerie Kai Dikhas im Kulturzentrum La Friche de la Belle de Mai in Marseille und dem MAISON ROUGE in Paris stattfinden, besondere internationale Beachtung.

Die Ausstellung Heute ist gestern wird im Rahmen des Politischen Salons von RomnoKher Berlin und dem Landesrat der Roma und Sinti, RomnoKher Berlin-Brandenburg e.V. anlässlich des Holocaust Gedenktages 2017 eröffnet.

AUSSTELLUNGSER√ĖFFNUNG Freitag, den 27. Januar 2017
Einlass 18 Uhr . Eintritt frei
LAUFZEIT 28. Januar bis 1. April 2017
√ĖFFNUNGSZEITEN Mittwoch bis Samstag
12-18 Uhr u.n.V.
ORT Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84 I Aufgang 1
10969 Berlin
¬† nach der Vernissage Zugang √ľber die Galerie Kai Dikhas

Abb.: Ceija Stojka, Bahnhof. Heute ist gestern, Kugelschreiber auf Pappe, 2001, 50 x 70 cm © Galerie Kai Dikhas und Hojda Stojka, Fotograf: Diego Castellano Cano
17.12.2016 - √Ėffentlicher Rundgang "Frei Sein!"

Der Kurator und Galerist der Galerie Kai Dikhas f√ľhrt durch die Ausstellung "Frei Sein!". Anschlie√üend haben Sie die M√∂glichkeit, zu verweilen und sich weiter umzuschauen.

Dauer des Rundgangs: ca. 1 Stunde

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Wass ketne! (Lasst uns zusammenkommen!) und in Zusammenarbeit mit dem DokuZ Sinti und Roma (Berlin)

TERMIN Mittwoch, den 11. Januar 2017 . 16 Uhr
Eintritt frei
TREFFPUNKT Galerie Kai Dikhas
06.12.2016 - Bakhtalo devlengere divesa! . Fröhliche Weihnachten!
Liebe Freund*innen der Galerie,
wir w√ľnschen Ihnen frohe Festtage, bakhtalo devlengere devlesa, und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Vom 24. Dezember 2016 bis zum 10. Januar 2017 sind wir in der Weihnachtspause.

Herzlichst Ihr Galerie Kai Dikhas-Team
18.11.2016 - Nachts, wenn Schatten aus dunklen Ecken kommen .
Lesung mit Katja Behrens und Gianni Jovanovic

In einer klaren, schnoŐąrkellosen Sprache erzaŐąhlt Katja Behrens von freudigen und magischen, zuweilen dramatischen und befremdlichen Begebenheiten aus dem Leben von Nono, der in einer Roma-Familie zur Welt kommt. Mit seinen Eltern und Verwandten zieht er von Stadt zu Stadt, lebt in RuŐąsselsheim, Darmstadt, NuŐąrnberg, Frankfurt und KoŐąln. Schon als kleiner Junge merkt Nono, dass er anders ist. Weil er nicht ausgesto√üen werden will, beschlie√üt er, ein ‚Äěrichtiger Zigeuner" zu werden. Im Alter von vierzehn wird Nono mit der dreizehnjaŐąhrigen Julijana verheiratet. Mit achtzehn ist er bereits zweifacher Vater. Er wei√ü, dass er MaŐąnner liebt, und legt drei Jahre spaŐąter seine HomosexualitaŐąt offen, was erst einmal zum Bruch mit der Familie fuŐąhrt.

Die lakonischen Geschichten fuŐągen sich zu einem Lebensbild im Konflikt zwischen individueller Selbstverwirklichung und familiaŐąrer Tradition. Eine eigentuŐąmliche Leichtigkeit ist den Geschichten eigen. Und doch zeugen sie von Schwermut und SchicksalsschlaŐągen, von einem Leben inmitten einer immer wieder neuen, oft feindseligen Umgebung. Die zwischen die einzelnen Kapitel eingestreuten Gedichte und Lieder von Roma-Dichtern und -Dichterinnen bewegen den Leser, kurz innezuhalten. Im Zusammenspiel mit den Geschichten lassen sie einen einzigartigen, poetischen Sound entstehen.

Eine Kooperation der Edition Faust mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg & Berlin sowie der Galerie Kai Dikhas

TERMIN Freitag, den 2. Dezember 2016 um 19 Uhr . Eintritt frei
ORT DokuZ Sinti und Roma (Berlin) . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84 I Aufgang 2 . 10969 Berlin
¬† Zugang √ľber die Galerie Kai Dikhas
   

Foto und Text: mit freundlicher Genehmigung des Verlags Edition Faust

F√ľr die eigene Pressearbeit kann es vorkommen, dass bei Veranstaltungen fotografiert wird. Wenn das nicht gew√ľnscht ist, wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter und/ oder Fotografen.

02.11.2016 - Akathe Te Beshen - J'y suis . J'y reste in der Galerie Rivoli59, Paris
mit G√©rard Gartner, Gabi Jim√©nez, Manolo G√≥mez Romero, Damian Le Bas, Delaine Le Bas, Val√©rie Leray, Otto Pankok, Nihad Nino PuŇ°ija, Marina Rosselle, Imrich Tom√°Ň°, Alfred Ullrich, K√°lm√°n V√°rady und David Weiss

 

Auf ungew√∂hnliche Weise f√ľhrt diese Ausstellung in die Kultur der Sinti und Roma ein: Sie pr√§sentiert einzigartige Werke des deutschen, von den Nazis verfemten K√ľnstlers Otto Pankok, der in den 1930er Jahren die D√ľsseldorfer Sinti einf√ľhlsam portr√§tierte, in Verbindung mit aktueller Kunst der Sinti und Roma.

Sinti und Roma sind Europas gr√∂√üte Minderheit, die √ľber den ganzen Kontinent verbreitet lebt. Im letzten Jahrzehnt entstand eine Bewegung von Kunstschaffenden dieser Minderheit, die ihre Gef√ľhle und Gedanken durch Kunst ausdr√ľcken und als ihren reichen Beitrag in den kulturellen Diskurs unserer Gesellschaft einbringen wollen. Sie sind hier, um zu bleiben ‚Äď oder in ihrer Sprache ausgedr√ľckt: akathe te beshen.

Diese fulminante Pr√§sentation der Roma- und Sinti-K√ľnstler*innen aus mehreren europ√§ischen L√§ndern, die die Berliner Galerie Kai Dikhas f√ľr Paris zusammengestellt hat und die in andere europ√§ische Metropolen weiterziehen wird, umfasst das ganze Spektrum von Malerei, Graphik und Plastik bis hin zu Videokunst und Installationen.

mehr Informationen

***

C‚Äôest de mani√®re insolite que cette exposition offre une introduction √† la culture des Sint√© et des Roms: elle pr√©sente des Ňďuvres uniques d‚ÄôOtto Pankok, artiste allemand proscrit par les Nazis et qui, dans les ann√©es 1930, fit des portraits de Sint√© de la r√©gion de D√ľsseldorf. Ceux-ci sont marqu√©s par l‚Äôempathie de l‚Äôartiste pour les personnes repr√©sent√©es. L‚Äôexposition met ces portraits √† c√īt√© des Ňďuvres¬† de l‚Äôart contemporain des Sint√© et des Roms.

Les Sint√© et les Roms forment la plus grande minorit√© d‚ÄôEurope et vivent r√©partis sur tout le continent. Un mouvement a vu le jour au cours de la derni√®re d√©cennie, pouss√© par des artistes appartenant √† cette minorit√©, qui exprime leurs √©motions et leurs pens√©es par l‚Äôart et dans l‚Äôintention de contribuer ainsi richement au discours culturel de notre soci√©t√©. Ils sont ici afin de rester ‚Äď ou dit dans leur propre langue: akathe te beshen.

Cette exposition fulminante des artistes sint√© et roms, venant de plusieurs pays europ√©ens, a √©t√© compil√©e pour Paris par la galerie Kai Dikhas √† Berlin et prendra bient√īt la route pour d‚Äôautres m√©tropoles europ√©ennes. Elle englobe tout un spectre artistique de la peinture aux performances vid√©o, en passant par l‚Äôillustration et l‚Äôart plastique.

Ausstellungseröffnung und
Konzert mit Dotschy Reinhardt

   Freitag, 11. November 2016 . 19 Uhr
 
LAUFZEIT 12. bis 20. November 2016
täglich 13-20 Uhr, außer montags  Eintritt frei
ORT Galerie Rivoli59
  59, rue de Rivoli I 75001 Paris

         
Abb.: Banner zur Ausstellung: Damian Le Bas, Back To The Future! Safe European Home 1938, Mischtechnik auf Landkarte, 86 x 99 cm ¬© Galerie Kai Dikhas und K√ľnstler, Foto: Nihad Nino PuŇ°ija



 
Exposition associeŐĀe:
Marina Rosselle . Materia Prima
Expositions de dessins de la seŐĀrie ‚ÄěEpi de Soil‚Äú.
preŐĀsentations des travaux graphiques reŐĀaliseŐĀs avec des enfants et adolescents de l‚Äėaire d‚Äėaccueil d‚ÄėHellemmes. Un projet en collaboration avec l‚ÄėeŐĀcrivain Bertrand Foly
Vernissage 10 Novembre, 19 heures
MeŐĀdiatheŐÄque MateŐĀo Maximoff
Fnasat-Gens du voyage, 59 rue de l‚ÄėOurcq, 75019 Paris
TeŐĀl. 01 40 35 12 17
07.10.2016 - Konstrukt und Realität
Podiumsdiskussion mit Val√©rie Leray, Nihad Nino PuŇ°ija, Andr√© Jen√∂ Raatzsch und Moritz Pankok


Im Rahmen des EMOP Berlin ‚Äď European Month of Photography 2016 diskutieren die K√ľnstler_innen und Kurator_innen Val√©rie Leray, Nihad Nino PuŇ°ija, Andr√© Jen√∂ Raatzsch und Moritz Pankok, wie die gesellschaftliche, √∂konomische, kulturelle und politische Bedeutung von Sinti- und Roma-Darstellungen im Zeitalter der Partizipation neu konstruiert wird.
Inwiefern kann Dokumentarfotografie als Diskurs √ľber Gesellschaft und Lebensm√∂glichkeiten verstanden werden? Welchen Beitrag leistet sie, das zugrundeliegende Medienverst√§ndnis kritisch zu betrachten? Welchen Konstruktionen unterliegt die Darstellung der medialen Realit√§t?

‚ÄěDie Bilder von den Massenmedien bestimmen unsere Wahrnehmung und unsere Erinnerungsbilder. Die Literaturwissenschaftlerin Aleida Assmann schreibt ihnen ‚Äöim Menschheitsged√§chtnis die Funktion eines Relais zu, in dem sie ihre Kraft neu aufluden oder gegebenenfalls in ihrer Bedeutung umgekehrt, d. h. energetisch invertiert wurden.‚Äô Wie stark die Macht der Bilder heute ist, haben Studien in den Vereinigten Staaten nachgewiesen. Demnach beziehen junge Leute ihr Geschichtsbild nicht mehr aus Geschichtsb√ľchern, sondern aus Hollywoodfilmen. So wird ‚ÄöSchindlers Liste‚Äô von der j√ľngeren Generation nicht als Spielfilm, sondern als dokumentarisches Zeugnis wahrgenommen. F√ľr Assmann ist unser Ged√§chtnis ‚Äönicht mehr mit Geschichten und Charakteren beladen, sondern mit frei flottierenden Bildern.‚Äô (‚Ķ) Die Maxime einer Erinnerungskultur (‚Ķ) mit einen auf gleichberechtigte B√ľrgerschaft und Partizipation beruhende Demokratie muss f√§hig sein (...), diese Bilder in Frage zu stellen, zu dekonstruieren und in ihren jeweiligen sozialen Kontext zu stellen. Es bedarf zudem einer Bildsprache, bei der (‚Ķ) Sinti und Roma (‚Ķ) nicht als Objekte dargestellt, sondern als Subjekte wahrnehmbar werden.‚Äú1¬†
 
Wie das m√∂glich wird und welche Form von (Neu-)Konzeption der Dokumentarfotografie dringend notwendig ist, soll bei KONSTRUKT UND REALIT√ĄT diskutiert werden.
 
Text: André Jenö Raatzsch

1 In: Ayta√ß EryńĪlmaz & Martin Rapp: Geteilte Erinnerungen. In: Projekt Migration. Ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes . K√∂lnischer Kunstverein, Dokumentationszentrum und Museum √ľber die Migration in Deutschland e. V., DOMiT, Institut f√ľr Kulturanthropologie der Universit√§t Frankfurt/Main a.M., Institut f√ľr Theorie der Gestaltung und Kunst, HGK Z√ľrich und DuMont Literatur und Kunst Verlag [Hrsg.]: 2005.¬†

TERMIN     Donnerstag, 20. Oktober 2016 . 20 Uhr . Eintritt frei
ORT     Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
      Prinzenstraße 84.1 I 10969 Berlin
 
Abb.: Ausstellungsansicht Andr√© Jen√∂ Raatzsch und J√ľrgen Raatzsch, Your Beautiful Blue Eyes, 2016 (Detail, Installation); Foto: Nihad Nino PuŇ°ija
24.09.2016 - Frei Sein! . Gruppenausstellung im Schloss Heidelberg - Ottheinrichsbau

mit den K√ľnstler*innen Christian Adam, Daniel Baker, Lita Cabellut, Clapeko van der Heide, Peer Gessing, Manolo G√≥mez Romero, Gisela Hachmann-Ruch, Gabi Jim√©nez, Paul* M. K√§stner, Damian Le Bas, Delaine Le Bas, Val√©rie Leray, Wolf M√ľnninghoff, Rainer Negrelli, Roswitha Josefine Pape, Nihad Nino PuŇ°ija, Andr√© Jen√∂ Raatzsch, Marina Rosselle, Edgar Schmandt, Selma Selman, Lynn Schoene, Fritz Stier, Hartmut Schweizer, Walter Stallwitz, Imrich Tom√°Ň°, Alfred Ullrich, Joself Walch, K√°lm√°n V√°rady, Heiner Weiner und David Weiss

15 bildende K√ľnstler aus der sogenannten Mehrheitsgesellschaft, aber alle beheimatet in der Metropolregion Rhein-Neckar treffen auf ebenso viele bildende K√ľnstler*innen der Minderheit der Sinti und Roma aus ganz Europa. Sie alle besch√§ftigen sich in dieser gemeinsamen Ausstellung mit der Grundlage alles Kunstschaffens, des Zustandes des Frei-seins.

In Bezug auf die Minderheit ist dies ein lange beschworenes Stereotyp der ‚Äúfreiheits-liebenden Zigeuner‚ÄĚ, deren lange historische freiz√ľgige Wanderschaft jedoch keineswegs im Blut lag, sondern vielfach mit blutiger Ausgrenzung begr√ľndet war. Heute aber stellen sich andere Fragen: Was macht meine Identit√§t aus, wie kann ich sie ausleben? Kann ich mich von meinem ethnischen, wie nationalem Hintergrund befreien oder gerade darin meine pers√∂nliche Freiheit finden? Besteht die Freiheit, in der wir alle zu leben w√§hnen, wirklich oder √ľberhaupt noch? Wo bin ich willkommen, wo erw√ľnscht, wo nicht, wo nur geduldet und ‚Äď ja, wo bin ich frei? Die 30 K√ľnstler*innen werden vielf√§ltige Reaktionen liefern. Es wird sich ein Dialog, wenn nicht zwischen Mehrheit- und Minderheit, doch zumindest zwischen Kunstwerken, ihren Sch√∂pfern und ihrem Publikum entfalten - ein k√ľnstlerisches Experiment, das in der Vielgestaltheit der Kunst das Anderssein, aber auch das Gemeinsame zeigen wird.

Die Ausstellung eröffnet am 9. Oktober 2016 im Ottheinrichsbau im Heidelberger Schloss und im November in der Berliner Dependance des Dokumentationszentrums Deutscher Sinti und Roma sowie gleichzeitig in der Galerie Kai Dikhas in Berlin gezeigt werden.

Moritz Pankok, Kurator

Ein Kooperation des K√ľnstlerbundes Rhein-Neckar mit der Galerie Kai Dikhas, Berlin und dem Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg & Berlin 2016.

TERMIN Sonntag, den 9. Oktober 2016 . 11 Uhr
LAUFZEIT 9. bis 30. Oktober . 13-17 Uhr
ORT Schloss Heidelberg - Ottheinrichsbau
  Schlosshof 1 . 69117 Heidelberg

Unterst√ľtzt von

                   
Stadt Heidelberg, Kulturamt¬†¬† BASF SE, Ludwigshafen am Rhein¬†¬† Staatliche SchloŐąsser und GaŐąrten Baden WuŐąrttemberg

Abb.: Manolo Gómez Romero,
Alipi, Mischtechnik auf B√ľttenpapier, 2014, 75 x 56 cm ¬© Galerie Kai Dikhas und K√ľnstler, Foto: Diego Castellano Cano
02.09.2016 - Romno Salon
*
RomnoKher¬† Berlin¬† und¬† die¬† Galerie¬† Kai¬† Dikhas¬† laden¬† zum¬† Aufakt¬† einer¬† neuen¬† Veranstaltungsreihe im Aufbau Haus ein: zum Romno Salon. In regelmaŐą√üigem Abstand werden u.a. die im Haus ansaŐąssigen Organisationen der Minderheit zu informativen wie unterhaltsamen Abenden zu Themen der Kunst, Literatur, Musik und Politik der Sinti und Roma einladen. Los geht‚Äôs mit Dotschy Reinhardt, Moritz Pankok und UŐąberraschungsgaŐąsten zu einem Grillabend uŐąber den DaŐąchern von Kreuzberg.

 
TERMIN Freitag, den 16. September 2016 . 19 Uhr
Eintritt frei
ORT Dachterrasse Aufbau Haus 84 / Kunstraum Dikhas Dur
  Prinzenstraße 84 I Aufgang 1 . 10969 Berlin

* Foto und © Moritz Pankok
01.09.2016 - Alfred Ullrich . Roma Rolling Home Info Point . Workshop Urbanität
*
Der bekannte Druckgrafiker Alfred Ullrich gastiert mit einem altert√ľmlichen Wohnmobil am Moritzplatz, dem "Roma Rolling Home Info Point". Neben einem t√§glichen Druckgrafik-Workshop (Kaltnadelradierung) kann man in dem leicht schr√§gen Gef√§hrt viel √ľber Alfred Ullrichs Kunst, Gastfreundschaft, wandelnde Identit√§ten und eben seine Minderheit erfahren.
Lassen Sie sich √ľberraschen und trinken Sie einen Kaffee mit uns!

Parallel zu dieser k√ľnstlerischen Intervention am Moritzplatz zeigt die Galerie Kai Dikhas eine Auswahl der aktuellsten Druck-Farb-Experimente des K√ľnstlers, die Ullrich t√§glich um 17 Uhr bei einer F√ľhrung selbst erl√§utert.

Gef√∂rdert von der Theresia-Zander-Stiftung . Mit Unterst√ľtzung der Stadt Dachau
 
LAUFZEIT 10. bis 24. September 2016 .
Eintritt frei
SONDER√ĖFFNUNGSZEITEN
zur Berlin Art Week
13. bis 18. September . 12-19 Uhr
K√ľnstlerrundgang t√§glich 17-18 Uhr
Workshop Urbanität täglich 15-17 Uhr vor dem Aufbau Haus
ORT Workshop: Aufbau Haus am Moritzplatz / Durchgang Oranienhof
  Ausstellung Alfred Ullrich . Rolling Home: Galerie Kai Dikhas
               
              
Collage ¬© Merle Koch unter Verwendung von Bildern u.a. von ¬© Stefan M√ľller
17.06.2016 - Jovan Nikolińá . Das Orchester der Frauen, die mich verlassen haben
*
 
Zur Finissage der Ausstellung ‚ÄěDinggestalt‚Äú von Imrich Tom√°Ň° ist der K√∂lner Autor Jovan Nikolińá zu Gast. Er gew√§hrt unter anderem einen Preview seines neuen noch in √úbersetzung befindlichen Buches "Das Orchester der Frauen, die mich verlassen haben‚Äú. Das Buch ist ein sentimentaler Baedeker durch Hotels und die Riviera Ex-Jugoslawiens, ein Tribut an die Musik und den Lifestyle der sechziger und siebziger Jahre, die Suche nach den verlorenen Lieben. Die Geschichte spielt in der Zeit, ‚Äěals wir noch Vertrauen in das Leben hatten‚Äú. Nikolińá‚Äô unverwechselbare Handschrift ist voll von seinem verschlungenen Humor, voller Emotionen, wie wir sie aus seinen fr√ľheren B√ľchern kennen. Auf jeden Fall: Lekt√ľre f√ľr Nostalgiker und empfindliche Seelen.

Jovan NikolicŐĀ, *1955 bei CŐĆacŐĆak (Serbien), ist einer der bedeutendsten Vertreter zeitgen√∂ssischer Romaliteratur. Neben zahlreichen Lyrikb√§nden ver√∂ffentlichte er auch Theaterst√ľcke und satirische Texte in serbokroatischer Sprache. Seit seiner Emigration im Jahr 1999 lebt er in Deutschland.

Der K√ľnstler wird anwesend sein.

Eine Veranstaltung der Galerie Kai Dikhas in Zusammenarbeit mit dem Drava Verlag, Klagenfurt

 
Finissage
und Lesung
Freitag, den 8. Juli 2016 . 20 Uhr . Eintritt frei
ORT Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84 . Aufgang 1
  10969 Berlin


 
* Portrait: Jovan Nikolińá, mit freundlicher Genehmigung des Drava Verlag Klagenfurth
16.04.2016 - Sonderöffnungszeiten zum Gallery Weekend
*

Liebe Freund*innen der Galerie Kai Dikhas,

anlässlich des Gallery Weekends sind die Ausstellungen in der Galerie und im Kunstraum Dikhas Dur zu Sonderöffnungszeiten zu sehen:

Freitag bis Sonntag, 30. April bis 1. Mai 2016 von 11-19 Uhr.


Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Galerie Kai Dikhas-Team

Abb. Imrich Tom√°s, Windkreisel, 2013, Wasserfarben und Hanffasern auf Pappe, 100 x 70 x 4 cm ¬© Galerie Kai Dikhas und K√ľnstler, Foto: Diego Castellano Cano
30.03.2016 - Der Roma Day im Aufbau Haus . 8 April 2016



hörbuchvorstellung dokuz berlin
Zoni Weisz   18 Uhr

performance tak
Atchas Thai Gijas / Amaro Drom   20.15 Uhr

installation tak foyer
André Raatzsch   20:30 Uhr

konzert & party tak
Matilda Leko   21 Uhr
Roma Day Party   ab 21.30 Uhr
mit DJ Mr. Peter Black und DJ Damian L.B.

Eintritt frei!
mehr Informationen unter AUFBAU HAUS am Moritzplatz
20.02.2016 -

Sammlung Kai Dikhas

Vernissage und Podiumsdiskussion mit Jan Kage, André Jenö Raatzsch und Moritz Pankok am Donnerstag, den 25. Februar 2016 . 19-21 Uhr
*
* Abb. Gypsy Dada. Zusammenarbeit Damian Le Bas & Gabi Jim√©nez, Lackstifte auf Akrylplatte, 2012, 100 x 200 cm ¬© Galerie Kai Dikhas und K√ľnstler, Foto: Moritz Pankok

Anl√§sslich der Vernissage der neuen H√§ngung von Werken der Sammlung Kai Dikhas ist Kunstkenner, Kurator und Radiomoderator (Radio Arty/ Flux Fm) Jan Kage im Gespr√§ch mit Andr√© Jen√∂ Raatzsch (K√ľnstler und Kurator) und dem k√ľnstlerischen Leiter der Galerie, Moritz Pankok. Die drei gehen der Frage nach, ob es an nicht der Zeit ist, die Kunst der Minderheit der Sinti und Roma in die etablierten Kunst-Institutionen zu bringen.

Die Sammlung Kai Dikhas vereint Werke einer neuen europ√§ischen Avantgarde. Es sind Werke der zeitgen√∂ssischen Kunst auf h√∂chstem Niveau, die der Kunstbetrieb bislang vernachl√§ssigt und die Kunstgeschichte noch nicht entdeckt hat. Die Sammlung bietet einen repr√§sentativen Querschnitt der Arbeiten von international arbeitenden K√ľnstler*innen mit Sinti- und Roma-Herkunft und Hintergrund aus ganz Europa. Wobei f√ľr die Auswahl nicht die Abstammung entscheidend ist, sondern die k√ľnstlerische Qualit√§t der Auseinandersetzung mit dem Leben und den Erfahrungen der Minderheit.

Wie keiner anderen Kunst unseres Kontinents mangelt es den Sinti und Roma noch heute an Institutionen und Orten, die ihre Werke sammeln, dokumentieren, verbreiten und zug√§nglich machen. Somit leistet die Sammlung Kai Dikhas Pionierarbeit. Erstmalig entsteht hier eine Kunstsammlung, die den Reichtum und die Qualit√§t der K√ľnstler*innen der Minderheit unter Beweis stellt. Die Eigenbilder der Sinti und Roma treten klar und facettenreich zu Tage. Langfristig soll die Sammlung Kai Dikhas Teil einer von Vertretern der Minderheit geleiteten musealen Institution werden.

Schon rein formal spiegeln die Arbeiten die Heterogenit√§t des Volkes der Sinti und Roma, die ein Abbild der europ√§ischen Realit√§t ist. Hier wird nicht an der Tradition festgehalten, sondern Zukunft gestaltet. Die Sammlung Kai Dikhas zeigt √ľberdies beispielhaft, wie sich Mehrheit und Minderheit gleichberechtigt begegnen k√∂nnen.

 
Vernissage und Podiumsdiskussion Donnerstag, den 25. Februar 2016 . 19-21 Uhr
LAUFZEIT 26. Februar bis 2. April 2016
  Eintritt frei
√ĖFFNUNGSZEITEN Mittwoch bis Samstag
  12-18 Uhr u.n.V.
√Ėffnungszeiten an Ostern geschlossen am Freitag und Samstag, den 25. und 26. M√§rz 2016
ORT Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
  Prinzenstraße 84 . Aufgang 1
  10969 Berlin
nach der Vernissage Zugang √ľber die Galerie Kai Dikhas
23.11.2015 - Sonderöffnungszeiten
Liebe Freund*innen der Galerie,

anläßlich unserer Ausstellung Stopping Places V bieten wir Sonderöffnungszeiten an:       

Montag bis Sonntag . 27.11. - 6.12.2015 . 11-19 Uhr, außer Samstag, den 28.11.2015: 11-18 Uhr

und Sonntag, den 20.12.2015 . 13-18 Uhr


Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Galerie Kai Dikhas-Team
09.10.2015 - √úber das Aufbau Haus in der Berliner Zeitung
05.05.2015 - Zum Tod von G√ľnter Grass (1927-2015)
Wir trauern um G√ľnter Grass. Mit ihm hat die Minderheit der Sinti und Roma einen bedeutenden, verl√§sslichen und streitbaren F√ľrsprecher verloren.

Mit seiner "Stiftung zugunsten des Romavolkes" sowie dem von ihr ausgelobten und nach seinem Lehrer Otto Pankok benannten Otto-Pankok-Preis gelingt es der Stiftung immer wieder aufs Neue, auf wichtige Aspekte der Minderheit in Europa hinzuweisen. Zuletzt wurden der ungarische Soziologe Jenö Szigo und die ungarische Kunsthistorikerin Tímea Junghaus mit ihrem Projekt Gallery8 ausgezeichnet und so das Augenmerk auf die schwierige Situation der Minderheit in Ungarn gelenkt.

G√ľnter Grass setzte sich f√ľr seine Kolleg_innen, die K√ľnstler_innen der Galerie Kai Dikhas ein. Durch seine F√ľrsprache konnten und k√∂nnen wichtige Kulturprojekte von Sinti und Roma verwirklicht werden. Wir werden das fr√∂hliche und inspirierende Gespr√§ch mit ihm vermissen.

Wir werden sein Andenken bewahren, auf das die Sinti und Roma - in seinen Augen "die geborenen Europäer", auf unserem Kontinent die Teilhabe an unserer Gesellschaft und den respektvollen Umgang erfahren, wie es ihnen zusteht.
03.05.2015 - ANTIZIGANISM . What's in a Word?

Buchvorstellung in englischer Sprache . Freitag , 8. Mai 2015 um 18 Uhr
Eintritt frei



Cover design © Cambridge Scholars, 2015

Die Herausgeber_innen ‚Äď in Kooperation mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und der Galerie Kai Dikhas ‚Äď laden ein zur Buchpr√§sentation. Im M√§rz 2015 erschien der Band ‚ÄěAntiziganism ‚Äď What‚Äôs in a Word?‚Äú bei Cambridge Scholars Publishing in Gro√übritannien. Die Herausgeber_innen stellen die zentralen Diskussionspunkte und -ergebnisse des Bandes vor und m√∂chten dar√ľber mit Ihnen diskutieren.
Im Anschluss wird Gelegenheit sein f√ľr ein geselliges Beisammensein bei Wasser und Wein. Der Abend wird in englischer Sprache gehalten.

The editors ‚Äď in cooperation with the Documentation and Cultural Centre of German Sinti and Roma and the Gallery Kai Dikhas ‚Äď are presenting the newly published anthology. The Volume "Antiziganism ‚Äď What‚Äôs in a Word?" was published in March 2015 at Cambridge Scholars Publishing in Great Britain. At the 08th of May, the editors will present the volume and its central points of discussion and results and want to discuss them with you.
After that, there will be room for a get-together with water or wine. The evening will be held in English.
 
mehr Informationen

TERMIN  Freitag . 8. Mai 2015 . 18 Uhr
 . Eintritt frei
ORT  Galerie Kai Dikhas . Aufbau Haus am Moritzplatz
   Prinzenstraße 84.2 I 10969 Berlin
   

F√ľr die eigene Pressearbeit kann es vorkommen, dass bei Veranstaltungen fotografiert wird. Wenn das nicht gew√ľnscht ist,¬†wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter und/ oder Fotografen.¬†
23.03.2015 - Vernissage am 10. April um 19 Uhr

DELAINE LE BAS . KUSHTI ATCHIN THAN? - EIN GUTER ORT?
10. April - 16. Mai 2015



Bunt bestickte Madonnen tragen eine Krone aus Totenk√∂pfen, farbige M√§dchensilhouetten sind auf der Flucht. Auf bemalten Kleidungsst√ľcken verst√∂ren schwarze Kreuze und starre Augen, zwei mit Blumen bekr√§nzte Modepuppen verstecken sich hinter Stoffmasken und guillotinieren eine dritte.

In den Ecken der reich ornamentierten und verspielten Ambiente von Delaine Le Bas hausen immer auch die Angst, Bedrohung und Gewalt: ‚ÄěDon't tell us who we are‚Äú h√§lt die K√ľnstlerin den Betrachtern als Motto entgegen. In ihrer Kunst ersp√ľrt die Romnja die Wege und Irrwege der Stereotypisierung und Selbstverortung. Mit ihrer Ausstellung ‚ÄěKushti Atchin Than? - Ist das ein guter Ort?‚Äú trifft sie den Nerv unserer Zeit, in der wir nach dauerhaften Haltepunkten suchen. Ihre Medien sind Malerei, Zeichnung, Skulptur, Video und Performance.

Die K√ľnstlerin entwirft auch Mode. In ihren farben- und materialpr√§chtigen Installationen l√§sst sie eigene Welten entstehen. Hier sind ihre Puppen, Figurinen, Stoffdrapperien, gro√üformatigen bemalten Leinw√§nde, Fotos, Plakate und Fundst√ľcke beheimatet. Mit Disney-Comics, Plastikspielzeug und altmodischen Wohnaccessoires, die sie ihren Werken hinzuf√ľgt, beschw√∂rt sie ein heimeliges Gef√ľhl. Um es mit Masken, Totenk√∂pfen, Comicwaffen und -soldaten sofort wieder auszul√∂schen.

Eine Serie von Arbeiten besch√§ftigt sich mit feministischen Themen; es geht auch um Fragen der Sexualit√§t und Identit√§t in der Gesellschaft. ‚ÄěZur Zeit sp√ľre ich, dass der Feminismus darauf schauen sollte, wer ihn immer noch ausgrenzt. Wie jede Bewegung muss er sich dar√ľber formieren, was drau√üen in der ‚Äörealen Welt‚Äė vor sich geht und nicht in der von den Medien manipulierten Welt, die uns blind macht.‚Äú


Die britische Travellerin Delaine Le Bas hat bildende Kunst am West Sussex College of Art & Design und am Central St. Martins College of Art & Design in London studiert.

Die Ausstellung ‚ÄěKUSHTI ATCHIN TAN?‚Äú findet im 3. & 4. OG in den k√ľnftigen R√§umlichkeiten der Berliner Dependance des Dokumentationszentrums Deutscher Sinti und Roma statt, Zugang √ľber die neuen R√§ume der Galerie Kai Dikhas im EG, Prinzenstra√üe 84.2, 10969 Berlin.


ARTIST TALK gemeinsam mit Daniel Baker und Kurator Moritz Pankok am Donnerstag,¬†den 9. April 2015 . 18.30 Uhr in den k√ľnftigen R√§umlichkeiten des Dokumentationszentrums Deutscher Sinti und Roma im 3. OG (Zugang √ľber die neuen R√§umlichkeiten der Galerie Kai Dikhas im EG)

AUSSTELLUNGSER√ĖFFNUNG Freitag, den 10. April 2015 . 19-21 Uhr
LAUFZEIT 11. April bis 16. Mai 2015
ORT
Zugang √ľber die neuen R√§ume der Galerie Kai Dikhas im EG . Aufbau Haus am¬†¬† Moritzplatz . Prinzenstra√üe 84.2, 10969 Berlin
       
04.12.2014 - KATHE HAM MER KHERI . HIER SIND WIR ZUHAUSE
LITA CABELLUT . MANOLO G√ďMEZ . GABI JIM√ČNEZ . DAMIAN LE BAS . DELAINE LE BAS . NIHAD NINO PU҆IJA . CEIJA STOJKA . IMRICH TOM√Ā҆ . ALFRED ULLRICH . K√ĀLM√ĀN V√ĀRADY . GEORGE M. VASILESCU



Anl√§sslich des ersten Jahrestages der Unterzeichnung des Staatsvertrages der Sinti und Roma mit dem Land Baden-W√ľrttemberg war die Galerie Kai Dikhas mit ausgesuchten Werken der Ausstellung AKATHE TE BESHEN ihrer K√ľnstlerInnen zu Gast in der Staatsgalerie Stuttgart: Hier sind wir zu Hause - KATHE HAM MER KHERI.

TERMIN Freitag, den 28. November 2014
ORT Staatsgalerie Stuttgart . Konrad-Adenauer-Str. 30-32 . 70173 Stuttgart

 
 
© Moritz Pankok, Foto: Moritz Pankok
26.11.2014 - KATHE HAM MER KHERI . HIER SIND WIR ZUHAUSE
LITA CABELLUT . MANOLO G√ďMEZ . GABI JIM√ČNEZ . DAMIAN LE BAS .
DELAINE LE BAS . NIHAD NINO PU҆IJA . CEIJA STOJKA . IMRICH TOM√Ā҆ .
ALFRED ULLRICH .
K√ĀLM√ĀN V√ĀRADY . GEORGE M. VASILESCU


Anl√§sslich des ersten Jahrestages der Unterzeichnung des Staatsvertrages der Sinti und Roma mit dem Land Baden-W√ľrttemberg ist die Galerie Kai Dikhas mit ausgesuchten Werken der Ausstellung AKATHE TE BESHEN ihrer K√ľnstlerInnen zu Gast in der Staatsgalerie Stuttgart: Hier sind wir zu Hause - KATHE HAM MER KHERI.

TERMIN Freitag, den 28. November 2014 . Einlass nur mit Einladung
ORT Staatsgalerie Stuttgart . Konrad-Adenauer-Str. 30-32 . 70173 Stuttgart
11.11.2014 - EVERYBODY'S GYPSY . DOTSCHY REINHARDT
Lesung und Buchvorstellung . Freitag . 21. November 2014 . 19 Uhr


Dotschy Reinhardt erzaŐąhlt von der ‚ÄúGypsy-Kultur‚ÄĚ und von den falschen Bildern, die es davon gibt. Sie erklaŐąrt, wie sich Sinti und Roma selbstbewusst gegen Ausgrenzung und die Aneignung ihrer Kultur behaupten und wie Erinnerung zukunftsweisend sein kann. Sie nimmt uns mit auf einen Roadtrip durch die Zentren der Popkultur mit Geschichten uŐąber Musik und Mode, Literatur und Kunst, Film und Fernsehen und Alltag.

Zur Autorin Dotschy Reinhardt, geboren 1975, lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Musikerin und Autorin. In ihrer Musik verbindet sie Jazz, Bossa Nova und Gypsy Swing von Django Reinhardt, mit dem sie tatsaŐąchlich verwandt ist. Everybody‚Äôs Gypsy ist ihr zweites Buch.

Die Lesung findet im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages der Stiftung Lesen in der Fotoausstellung Ausstellung EIGEN.BILD der Galerie Kai Dikhas statt.


zur Leseprobe

© Metrolit Verlag


01.11.2014 - SONS OF THE WIND . SOUNDWALK COLLECTIVE NE / BE
Filmpremiere am Donnerstag . 6. November 2014 . 20 Uhr . Eintritt frei


Das SOUNDWALK COLLECTIVE ist dem Lauf der Donau gefolgt genauso wie den Kl√§ngen der Musik der Roma mit ihrer Verbindung √∂stlicher wie westlicher musikalischer Einfl√ľsse beginnend mit der Quelle der Donau in Deutschland bis zu ihrem Delta und ihrer M√ľndung in das Schwarze Meer. Von den Ghettos und den Romavierteln, den sogenannten Mahalas, zeigt der Film die Reise des Kollektives auf den Spuren der Sons of the Wind, mal klagenden Violinen, funkelnden Cimbalon Kl√§ngen und den satten Kl√§ngen des Balkan Brass.

Diese Klänge sind begleitet von den Worten der Roma, denen die Soundcrew begegnete, den Geräuschen von Tanz, des Windes in den weiten Ebenen und den Wassern der Donau. All dies ergibt ein einmaliges Tonkunstwerk, das hier erstmalig kongenial mit Bildern verbunden wird. Während das Hörspiel, welches auf Vinyl bei ASPHALT TANGO RECORDS erschien (in der Galerie Kai Dikhas erhältlich) und bereits auf Radio France Culture und dem Deutschland Radio Kultur ausgestrahlt wurde, ist dies die Filmpremiere des Projektes.

Das SOUNDWALK COLLECTIVE ist ein internationales K√ľnstlerkollektiv mit Sitz in New York und Berlin. Seit dem Jahr 2000 besch√§ftigt sich die Gruppe als Klang-Nomaden mit Toncollagen, und bricht zu nie endenden Exkursionen in einsame Regionen wie Bessarabien oder die W√ľste Rub al Khali auf. Indem die Gruppe unsere Umwelt mit Tonaufnahmen dokumentiert und untersucht, werden neue klangliche Narrative bestehend aus den Fragmenten von Realit√§t abstrahiert und neukomponiert. Die Projekte des Kollektivs finden weltweit Beachtung und wurden unter anderem bereits im Centre Georges Pompidou (Paris); MADRe Museum of Contemporary Art (Napoli); New Museum (New York); National Museum of Singapore NMS (Singapore); Abu Dhabi: Art (Abu Dhabi); Mobile Art by Zaha Hadid (Hong Kong, Tokyo, New York) pr√§sentiert. Aufsehen erregt auch ihre aktuelle Kooperation mit Patti Smith. Umso mehr freuen wir uns, diese Premiere zu dieses Projektes pr√§sentieren zu d√ľrfen, zu dem die Galerie mit zahlreichen Kontakten hat beitragen k√∂nnen. In Anwesenheit von Helmut Neumann/ Asphalt Tango Records.

Foto: Stephan Crasneanscki


Die Veranstaltung findet im TAK Theater Aufbau Kreuzberg statt.

THEATER AUFBAU KREUZBERG
Prinzenstraße 85 F
10969 Berlin
Im AUFBAU HAUS
Eingang √ľber den PrinzenhofÔĽŅ

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01.11.2014 - DER BANN DES FREMDEN . FRANK REUTER
Buchvorstellung und K√ľnstlerInnengespr√§ch mit Frank Reuter, Val√©rie Leray und
Nihad Nino PuŇ°ija .¬† Moderation: Moritz Pankok
Samstag . 8. November 2014 . 16 Uhr



Der Bann des Fremden ist die erste systematische Untersuchung zur Rolle der Fotografie bei der Ausformung stereotyper ¬ĽZigeuner¬ę-Bilder.

Wer Fotos von ¬ĽZigeunern¬ę betrachtet, knuŐąpft an ein kollektiv geteiltes, vermeintliches Wissen an: Eine jahrhundertealte Ikonografie des ¬ĽFremden¬ę macht den ¬ĽZigeuner¬ę zur ProjektionsflaŐąche fuŐąr UŐąberlegenheitsfantasien und Angstbilder, aber auch fuŐąr erotische und exotische SehnsuŐąchte.

Frank Reuter zeichnet die Genese des fotografischen ¬ĽZigeuner¬ę-Bildes nach und macht Verbindungslinien zur Kunst und Literatur sichtbar. Dabei nimmt er ganz unterschiedliche Medien und Formate in den Blick: vom Schulbuch bis zur Bildpostkarte, vom populaŐąren Magazin uŐąber das Propagandafoto bis zum privaten Schnappschuss von der Front.
Der Autor untersucht an exemplarischen Bildbeispielen die Stigmatisierungsmuster, die dem Konstrukt ¬ĽZigeuner¬ę zugrunde liegen und die bis heute wirksam sind. Dabei geht es immer auch um die konkrete Verwendung der Fotografien und um ihre gesellschaftlichen Funktionen.
Im Zusammenhang mit den Erkenntnissen des Autors stellen zwei der Fotografinnen aktuellen Ausstellung, die der Minderheit angehoŐąren, ihre eigenen Erfahrung vor.

Die Buchvorstellung findet im Rahmen des 6. EuropaŐąischen Monats der Fotografie Berlin anlaŐąsslich der Fotoausstellung Ausstellung EIGEN.BILD der Galerie Kai Dikhas statt.


© Wallstein Verlag


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09.10.2014 -
Ausstellung von Bildern des Workshops von Nihad Nino PusŐĆija
mit FluŐąchtlingskindern des FluŐąchtlingsheims Stallschreiberstrasse


Sinti und Roma sind auch in Deutschland eine Minderheit der viele Vorurteile entgegengebracht werden. Viele Kinder und Jugendliche, die Sinti oder Roma sind, trauen sich nicht, dies oŐąffentlich zu sagen oder schaŐąmen sich zumindest.
Als Anfang Dezember 2012 in n
aŐąchster Nachbarschaft vom Aufbau Haus, dem Sitz unseres Theaters TAK, ein Asylbewerberheim in der Stallschreiberstra√üe eingerichtet wurde, regte sich sogar im liberalen Kreuzberg umgehend der Protest gegen eine drohende UŐąberfremdung und die KriminalitaŐąt der zu erwartenden Roma-Asylbewerber.

Das Bild der Sinti und Roma wird weitgehend von den Nicht-Roma und von den Medien gepraŐągt. Der Workshop soll die Teilnehmer in die Lage versetzen, selbst ein Bild von sich zu erzeugen. Gerade Jugendliche sind mit ihrer eigenen IdentitaŐątsfindung beschaŐąftigt. Das Erzeugen eines Selbstbildes und das bewusste Erkennen, dass es sich um einen medialen Ausdruck des Selbst handelt, kann in diesem Prozess ein hilfreiches Mittel sein. Die 10-12 Jugendlichen zwischen 10-18 Jahren begeben sich sowohl mit Digital-Kameras als auch mit einem alten Scanner auf die Suche nach ‚Äěeigenen Bildern‚Äú. Eigene Bilder sind Selbstportraits aber auch Fotos von Dingen, Menschen, Tieren, Orten, die wichtig sind, die man bewahren, vervielfaŐąltigen fuŐąr die Nachwelt dokumentieren will.

Zum Fotografen Nihad Nino PusŐĆija:

Der aus Sarajevo stammende Bosnier Nihad Nino PusŐĆija, geboren 1965, lebt in Berlin. Er ist ein Fotograf, der mit seiner Profession der Reportage-Fotografie einen neuen Blick auf die RealitaŐąt seiner Minderheit wirft.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des 6. EuropaŐąischen Monats der Fotografie Berlin anlaŐąsslich der Fotoausstellung Ausstellung EIGEN.BILD der Galerie Kai Dikhas statt.





Ein Projekt vom TAK e.V. und KuB e.V. in Zusammenarbeit mit der Galerie Kai Dikhas. GefoŐąrdert und begleitet wurde das Projekt durch den Bundesverband bildender KuŐąnstler BBK im Rahmen von Kultur macht Stark. BuŐąndnisse fuŐąr Bildung und gefoŐąrdert vom Bundesministerium fuŐąr Bildung und Forschung

EIGEN.BILD: Ausstellung von Bildern des Workshops von Nihad Nino PusŐĆija mit FluŐąchtlingskindern des FluŐąchtlingsheims Stallschreiberstrasse

Vernissage am 06.11.2014, 18.30 Uhr
Ausstellung vom 07.11 bis zum 29.11.2014

Die Ausstellung ist zu Veranstaltungen im TAK und w√§hrend der √Ėffnungszeiten der Galerie zug√§nglich.

 

02.08.2014 - CEIJA STOJKA . WE WERE ASHAMED . Ausstellungshinweis
Eröffnung am Freitag . 2. August 2014 . 15 Uhr . Gallery8 (Budapest)



Am 70. Jahrestag der Liquidierung des ‚ÄěZigeunerlagers Auschwitz‚Äú bei der fast 3000 Sinti und Roma ermordet wurden, er√∂ffnet in Budapest in der GALLERY8 die Ausstellung mit Werken der K√ľnstlerin und Holocaust √úberlebenden Ceija Stojka. Die Ausstellung umfasst Arbeiten des Zyklus ‚ÄěSogar der Tod hat Angst vor Auschwitz‚Äú und einige des Zyklus der sogenannten ‚ÄěHellen Bilder‚Äú. Kuratiert vom k√ľnstlerischen Leiter der Galerie Kai Dikhas Moritz Pankok. Die Ausstellung l√§uft vom 2. August bis zum 10. Oktober 2014.
Informationen
11.07.2014 - RASSISTISCHE ANFEINDUNGEN WEGEN ROMA-PORTRAITS
Ausstellung "confluences.influences-in art" von George Vasilescu . Bukarest



Als Galerie in Vertretung der zeitgen√∂ssischen Kunst der Sinti und Roma erfahren wir leider sehr oft von Diskriminierungen gegen√ľber Angeh√∂rigen der Minderheit.
Jetzt erreichte uns ein Brief unseres K√ľnstlers George Vasilescu aus Bukarest. Er und der seine Ausstellung "confluences.influences-in art" kuratierende Museumsdirektor Virgil Nitulescu sehen sich erheblichen Anfeindungen ausgesetzt. George Vasilescu sagt, dass der Direktor gestern sogar eine Morddrohung erhalten habe. Er wird bedroht, dass seine Kunstwerke zerst√∂rt w√ľrden, weil es sich um ein Museum f√ľr Rum√§nen handele. Der sozialdemokratische Politiker Bogdan Diocanu forderte den R√ľcktritt des Direktors. Dabei ist die Kunst des j√ľngsten K√ľnstlers, den wir vertreten, keine direkt politische oder provokative Kunst. Es handelt sich bei dieser Ausstellung schlicht um gro√üformatige Portraits (zum Teil welt-)ber√ľhmter Roma-Musiker. Es ist eine Ausstellung, die zeigt, welchen reichen Beitrag Roma zu unserer europ√§ischen Kultur leisten. Die Geschichte wurde mittlerweile von AFP, DPA, Blogs und einigen internationalen Zeitungen gebracht:
blog artist-for-roma    N24    junge Welt    Wiener Zeitung
08.06.2014 - AKATHE TE BESHEN . HIER UM ZU BLEIBEN . Ausstellungshinweis
Eröffnung . Sonntag 8. Juni 2014 . Kunststation Kleinsassen (bei Fulda)



LITA CABELLUT. ROBERT GABRIS. MANOLO G√ďMEZ ROMERO. GABI JIM√ČNEZ. DAMIAN LE BAS. DELAINE LE BAS. TAMARA MOYZES. OTTO PANKOK. NIHAD NINO PU҆IJA. ALFRED ULLRICH. K√ĀLM√ĀN V√ĀRADY. GEORGE VASILESCU. CEIJA STOJKA. IMRICH TOM√Ā҆

Die erste Station der gro√üen Wanderausstellung AKATHE TE BESHEN √∂ffnet am Sonntag in der KUNSTSTATION KLEINSASSEN bei Fulda um 15 Uhr ihre T√ľren. Wir freuen uns sehr, dieses gro√üe Projekt, mit √ľber 150 Werken von K√ľnstlern der Galerie endlich auf Reisen zu schicken. Diese erste Schau widmet sich auch dem Werk Otto Pankoks, einem deutschen, von den Nazis verfemten KuŐąnstler, der in den 1930er Jahren die DuŐąsseldorfer Sinti einfuŐąhlsam portraŐątierte.
Die Ausstellung läuft bis zum 31. August 2014.
Kunststation Kleinsassen
24.04.2014 - ROMALE! . Ausstellungshinweis
Eröffnung . Mittwoch 7. Mai 2014 . L'Aubette (Straßburg)



Die Ausstellung ROMALE! "Have a look into my life!" ist vom 8. - 25. Mai in der L'Aubette in Strasbourg zu sehen. Teilnehmende K√ľstler sind u.a. Robert Gabris, Gabi Jim√©nez, Damian Le Bas, Delaine Le Bas, Kiba Lumberg, Nihad Nino PuŇ°ija und George Vasilescu.
Informationen
23.04.2014 - ARTE Y FLAMENCO . Konzert
Freitag . 2. Mai 2014 . 21 ‚Äď 23 Uhr . Galerie Kai Dikhas


Anl√§sslich des GALLERY WEEKENDS BERLIN (2.-4.5.) l√§dt die Galerie Kai Dikhas am Freitagabend zu ‚ÄěKunst und Flamenco‚Äú ein. Genie√üen Sie bei einem Glas Wein das Live-Konzert des in Berlin lebenden Musikers Dury de Bagh im Kontext der aktuellen Ausstellung. Mit der Pr√§sentation seines neuen Albums GYPSY RUMBA ORIENTAL zeigt Dury die Verbindung zwischen der Musik seiner irakischen Herkunft und dem spanischen Flamenco.

Der Eintritt ist frei.

Unsere Sonderöffnungszeiten zum GALLERY WEEKEND BERLIN:
Fr 12:00 ‚Äď 23:00¬† . Sa/So 12:00 ‚Äď 18:00

21.04.2014 - DELAINE LE BAS . Ausstellungshinweis
Er√∂ffnung . 25. April . 18 ‚Äď 20 Uhr . Phoenix Arts Association Ltd (Brighton)

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Mit der Solo-Ausstellung LOCAL NAME UNKNOWN... GYPSIES? ist unsere K√ľnstlerin Delaine Le Bas vom 26. April bis zum 15. Juni zu sehen im PHOENIX BRIGHTON einer bekannten britischen Pdoduzentengalerie und K√ľnstlervereinigung.
Informationen
18.04.2014 - EVERYBODY'S GYPSY . Buchvorstellung & Konzert
Donnerstag . 24. April 2014 . 20 Uhr . Roter Salon (Volksb√ľhne Berlin)



Präsentiert von Dotschy Reinhardt und Band.
Dotschy Reinhardt liest aus ihrem grade erschienenen Buch Everybody¬īs Gypsy. Unsere Galerie ist mit einem eingenen Kapitel bedacht, dar√ľber freuen wir uns nat√ľrlich sehr! Danach spielt die Autorin und Musikerin mit ihrer Band eine Fusion von Jazz, Bossa Nova und dem Gypsy-Swing von Django Reinhardt.
Infos & Tickets
05.04.2014 - ALFRED ULLRICH . Ausstellungshinweis
Er√∂ffnung . Samstag 5. April 2014 . 15 ‚Äď 19 Uhr . apartment der kunst (M√ľnchen)



Die Solo-Ausstellung BLACKOUT* GREYOUT WHITEOUT BRAUNAU(T) unseres K√ľnstlers Alfred Ullrich ist noch bis zum 3. Mai in M√ľnchen im Apartment der Kunst zu sehen.
Informationen
08.03.2014 - MIGUEL ANGEL VARGAS RUBIO . Eröffnung mit Flamenco Musik
Freitag . 21. März 2014 . 19 bis 21 Uhr . Galerie Kai Dikhas



Eine Ausstellungser√∂ffnung mit Musik: zu Gast bei unserer Vernissage INTUITION.URSPRUNG mit Werken von Manolo G√≥mez Romero ist Miguel Angel Vargas Rubio aus Sevilla, Kunsthistoriker, Regisseur und Flamenco Musiker, der gemeinsam mit dem K√ľnstler mit dem Premio de la Cultura Gitana 2012 als Erneuerer der Gitano Kultur ausgezeichnet wurde.
10.02.2014 - CEIJA STOJKA . UNTER DEN BRETTERN HELLGR√úNES GRAS . Film
2 Dokumentarfilme zur aktuellen Ausstellung



Seit dieser Woche werden in der Galerie Kai Dikhas auch die beiden ausgezeichneten Dokumetationen Ceija Stojka und Unter den Brettern hellgr√ľnes Gras von der Filmemacherin Karin Berger gezeigt. Sie sind noch bis zum 15. M√§rz zu sehen in der aktuellen Ausstellung CEIJA STOJKA . DIE HELLEN BILDER.
Ceija Stojka (1999). 84 min.
Unter den Brettern hellgr√ľnes Gras (2005). 52 min.
Buch & Regie: Karin Berger
Informationen
05.09.2013 - GEORGE VASILESCU im Tagesspiegel

KUNST St√ľcke . Tunnelblicke . Ein Artikel von Markus Bauer
Tagesspiegel . 24. August 2013

www.tagesspiegel.de/kultur/kunst-stuecke-tunnelblicke/8684978.html

11.07.2013 - K√ĀLM√ĀN V√ĀRADY im Neuen Deutschland

"Der die B√ľrde tr√§gt". Ein Artikel von Volkmar Draeger
Neues Deutschland . 11. Juli 2013
www.neues-deutschland.de/artikel/827104.der-die-buerde-traegt.html

19.06.2013 - Die GALERIE KAI DIKHAS in El Pais

"Arte romaní en Berlín" . Ein Artikel von Bélén Kayser
El Pais . 19. Juni 2013
elviajero.elpais.com/elviajero/2013/06/14/actualidad/1371227021_389730.html

08.06.2013 - GALERIE KAI DIKHAS im ART Magazin

"Wir m√ľssen auch in die Museen". Ein Artikel von Lena Reich
ART Magazin . 08. Juni 2013
www.art-magazin.de/kunst/61264/kunst_der_sinti_und_roma_galerien

01.02.2013 - DAS SCHWARZE WASSER in Der Freitag

Ein Beitrag √ľber Johann Trollmann, das ‚ÄěDenkmal f√ľr die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas‚Äú und die Galerie Kai Dikkhas. Von Peter Nowak
(deutsch)
Der Freitag . 01. Februar 2013
www.freitag.de/autoren/peter-nowak/ein-film-gibt-den-verfolgten-ein-gesicht